Der letzte Tarifvertrag für Beschäftigte im Versicherungssektor wurde im Dezember 2014 gemeinsam von den Gewerkschaften und der ACA gekündigt, und im Juni 2015 wurde ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt. […] Für Unternehmen, die unter Standardtarifverträge (SCA) fallen, wurden allgemeine Gehaltserhöhungen von 4,2 % vereinbart, die 2020 um 2 %, 2021 um 1,2 % und 2022 um 1 % ausgeschüttet werden. Alle drei Verträge laufen bis zum 31. Dezember 2013. AGV und ver.di einigten sich jedoch darauf, im Januar 2012 neue Gespräche über den aktuellen Rahmenvertrag der Branche aufzunehmen. Die Entschädigung im Todesfall in der Gruppenversicherungsverordnung wird mit Wirkung zum 1. April 2020 von 150.000 DKK auf 200.000 DKK erhöht. Im Juli 2011 unterzeichneten die deutschen Sozialpartner in der privaten Versicherungswirtschaft einen Tarifvertrag für 160.000 Büroangestellte der Branche. Nach vier Gesprächsrunden und Streikaktionen einigten sich der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft auf eine gestaffelte Lohnerhöhung von insgesamt 5,2 % und eine Pauschalzahlung von 350 Euro. Die Arbeitgeber sagen, sie könnten sich den Deal nur leisten, während die Gewerkschaft betont, dass sie einen Rückgang der Standards verhindert hat. Die festen Sätze in SCA und CCA werden um 6 % angepasst, da sie in erster Linie auf die nächsten 5 dänischen Kronen gerundet werden. Wenn in CCA kein Kurs angegeben ist, ist es der gleiche Satz, der in SCA angegeben ist.

Die detaillierte Umsetzung der festen Sätze in CCA erfolgt nach örtlicher Vereinbarung. Darüber hinaus wird die gleiche Praxis angewandt, die bei früheren Tarifverlängerungen angewandt wurde. Im Juli 2011 unterzeichneten der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einen neuen Tarifvertrag für die Versicherungswirtschaft, an dem rund 160.000 Büroangestellte betroffen sind. Die Verhandlungen wurden von mehreren symbolischen Streiks begleitet. Laut einer Pressemitteilung von ver.di haben sich im Juni und Juli 2011 rund 10.000 bzw. 7.700 Versicherungsbeschäftigte an Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt. Der Tarifvertrag oder die Gewerkschaftsvertretung bezieht sich auf den Anteil der Menschen in einer Bevölkerung, deren Arbeitsbedingungen durch Tarifverhandlungen zwischen einem Arbeitgeber und einer Gewerkschaft und nicht durch Einzelverträge erfolgen. Dies ist immer höher als die Gewerkschaftsmitgliederquote, da Tarifverträge fast immer Nichtmitglieder in einem gewerkschaftlich organisierten Arbeitsplatz schützen. Das bedeutet, dass sich die Menschen nicht über Eine schwächere Verhandlungsmacht in Verhandlungen, sondern organisieren, um sich gegenseitig zu vertreten, wenn sie über bessere Löhne und Bedingungen am Arbeitsplatz verhandeln.

Die Zahl der Personen, die unter Tarifverträge fallen, ist höher als die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder (oder die “Gewerkschaftsdichte”) und in vielen Fällen wesentlich höher, denn wenn Gewerkschaften Tarifverträge schließen, zielen sie darauf ab, alle am Arbeitsplatz abzudecken, auch diejenigen, die nicht unbedingt zur Mitgliedschaft beigetreten sind.